Aufräumen. Ordnen.

Ich bin ein Chaot. War es schon immer. Und werde es vermutlich tendenziell immer bleiben.

Ich bewundere Leute, die ihren Haushalt a jour halten können, bei denen man unangekündigt reinkommen da und es schaut ordentlich. So ein Typ war ich nie. Ich verlasse morgens Haus, fahre zur Arbeit, kommen irgendwann heim und mache mir maximal noch etwas zu essen. Nach Feierabend noch den Putzlappen schwingen, Bügeln oder sonstiges – niemals.

Bleibt also das Wochenende. An den letzten Wochenenden habe ich großzügig über meine Unordnung hinweg gesehen. Und war nun an dem Punkt angelangt, an dem es mich nervte. Weil ich mich selbst in Frage stelle. Warum zum Geier bin ich keine gute Hausfrau?

Heute immerhin habe ich dann meinen Bügelberg bezwungen und dabei gleich mal meinen Kleiderschrank aufgeräumt. Dabei habe ich alles so sortiert, dass ich es – wenn ich es jetzt bis Ende des Jahres kein einziges Mal angezogen habe – dann auch aussortieren kann. Die nächste Ladung Wäsche trocknet. Und wird nach dem Abnehmen auch sofort weggebügelt. Ganz fest vorgenommen.

Vermutlich habe ich innerlich gerade den Drang, mit einigen Aspekten aufzuräumen. Kennt ihr das, dass eure Wohnung ein ziemlich guter Spiegel euer Seele ist? Wenn irgendwas in mir brodelt, sehe ich das an meiner Wohnung. Dann muss ich Ausmisten, Aufräumen etc. Vermutlich ist gerade wie so eine Phase – Aufräumen. Planen.

Nun denn. Ich muss mal weiter. Mein Backblech weicht in der Badewanne ein. Und will jetzt wieder auf Hochglanz poliert werden….

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