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Nachlese Samstag: The Big Four

Hell yeah! Ich habe The Big Four gesehen… okay, 2 von denen. Anthrax und Megadeth waren nie so meins, also haben meine liebste Freundin und ich beschlossen, dass wir später aufschlagen. Außerdem sind wir ja Mädchen und mussten uns noch das monegassische Brautkleid ansehen (mal ehrlich – eine Braut sieht glücklicher aus, oder?!).

Dann waren wir aber immerhin pünktlich für Slayer an der Veltins-Arena. Und die brachten das Haus schon mächtig zum Wackeln, am meisten hat mich South of Heaven beeindruckt.
Die Orga an der Arena ist übrigens etwas merkwürdig, Bargeld zum Bierkaufen ist nicht, man muss sich vorher eine Knappenkarte kaufen und aufladen. Eigentlich ein guter Gedanke, aber: Die Karte ist nur in 5€-Schritten aufzuladen und ein Pils kostet 3,90. Findet den Fehler. Aber okay, so macht die Herne-West-Spaß GmbH auch noch Gewinn, wer geht schon ein Guthaben von 30 Cent auszahlen? Wahrscheinlich die wenigsten. Jut, ich kann die Karte mit dem Restguthaben von 90Cent an meinen Schwager weiterleiten, der ist fußballtechnisch verwirrt genug und ein Anhänger von Herne West.
Und um kurz vor 21 Uhr dann… haaaaaaaaaach! Allein das Intro für Metallica ist immer so geil und für die Setlist haben sie ganz tief in die Kiste gegriffen. Fast nur richtig alte Sachen und als Opener nach dem Intro gabs sofort Hit the Lights. Ich liebe es, wenn sofort alle Leute auf ihren Stühlen stehen – und das hat sich bis 23 Uhr nicht mehr geändert. Was für eine Energie, welche Spielfreude, 57.000 Leute, die alles feiern, was ihnen da in Perfektion serviert wird.
Kleine Überraschung für mich, dass als 2. Song sofort “Master of Puppets” fällig war, da hätte ich eher in der Zugabe mit gerechnet. Aber worscht! Ich hab vorher schon geahnt, dass Master live die volle Breitseite ist, aber dass es so gewaltig wird… whoa!
Seek and Destroy, Welcome Home, The Memory remains, Sad but true, The Call of Ktulu, Wherever I may roam, One, For whom the bell tolls, Fade to Black, Enter Sandman, Creeping Death… eine geniale Setlist, bei der noch nicht mal auffiel, dass “Nothing else matters” fehlte.
Und Highlight, das mir immer noch Gänsehaut beschert: The Big Four allesamt auf der Bühne. 8 Gitarren, 4 Bässe, 4 Drums… das letzte Mal, als ich mit m/- Zeichen dastand, war Apocalyptica. Das ist Jahre her ;-))
Ein steht fest: Meine liebste Freundin und ich sind beim nächsten Metallica-Konzert wieder mit am Start. Definitiv eines der besten Konzerte, das ich jemals gesehen habe…

Stöckchen: “The Soundtrack of my life”

Gefunden bei Penny, die ich hier schon diverse Male verlinkt habe. Ihr lest ihren Blog nicht? Ändert das! Sofort 😉

Es geht um den Soundtrack meines Lebens. Vermutlich kommen bei mir ganz komische Songs raus, weil ich auf diesem Rechner fast nur total alte Songs hab 😉 Aber egal.. vermutlich wirds dann umso lustiger 🙂

Was gibt es zu tun?

1. Öffne deine Wiedergabeliste (iTunes, Media Player, iPod, etc.)
2. Stelle sie auf “shuffle” (Zufallslieder)
3. Drücke “play”
4. Schreibe zu jeder Szene den derzeit laufenden Song
5. Bei der nächsten Szene drückst du ein Lied weiter usw.
6. Nicht mit den Songs lügen um cool zu wirken!
Hier nun mein Soundtrack:
Vorspann: Oh Holy Night in der Crüxshadow-Version. Wir fangen also besinnlich an.
Aufwachen: Von Ewigkeit zu Ewigkeit von Selig. Da ich immer ewig brauche, um komplett aufzuwachen…
Erster Schultag: Hate is just a four letter word von Shock Therapy. Ich sollte die Schule also hassen? War aber nur ganz selten der Fall 🙂
Verlieben: Farewell von Apocalyptica. Autschn. Passt.
Das erste Mal: Hey Boy, Hey Girl von The Chemical Brothers. “Here we go” 😉
Kampflied: Werben von ASP. Ha, ich hab schon immer mit subtileren Mittelchen gekämpft 😀
Schluss machen: Land of Hope and Glory (aus der Last Night of the Proms). Also wenn… dann bitteschön mit Stil.
Wieder zusammen kommen: Wunderbar von Deine Lakaien. Jetzt habe ich mich wirklich erschrocken. Diese Liste macht mir angst?
Abschlussball: Die Engel von Eisbrecher. “Ich bin nicht müde und nicht wach”.
Leben: The Sparros and the Nightingales von Wolfsheim. “And God is on your side”.
Nervenzusammenbruch: I’ll sleep when I’m dead von Bon Jovi. Stimmt momentan sogar. Der Schlaf kommt zu kurz.
Autofahren: Shooting Star von Scarlet Division, dem Opening Song von Jamie Oliver
Hochzeit: The Heart asks the Pleasure First von Michael Nyman. Und bummer, das hat grad ein Bunny losgetreten.
Geburt des ersten Kindes: In eternity von Syntec. “The autumn of life turns into winter, we are falling down like leaves.”
Endkampf: Hope there’s someone von Antony and the Johnsons. Und ich brauch schon wieder ein Taschentuch.
Todesszene: Remorse von Bella Morte. Oh, das Lied habe ich noch? YAY!
Beerdigung: Miststück von Megaherz. Okay, das wäre äußerst stilvoll.
Abspann: Sounds like a melody von Alphaville. Ein schöner Gedanke – vielleicht bleibt den Menschen ja mein Lachen/Lächeln/whatsoever in Erinnerung 🙂