Die Karte der Anonymen Insolvenzler

Das war die #failnight

Donnerstagabend, Muffatcafé, 18 Uhr. Die ersten neugierigen Gäste versammeln sich vor den noch verschlossenen Türen. Drinnen wuseln das Orga-Team und das Muffat-Team umher, um die allerletzten Vorbereitungen zu treffen. Und mit 5 Minuten Verspätung heißt es dann auch um 19:05 Uhr: Doors open.

Überwältigt waren und sind wir noch. Hatten wir ursprünglich gedacht, dass sich so um die 80 Leute für die Failnight interessieren würden, mussten wir am Abend vor der Veranstaltung die Anmeldeliste schließen – zu dem Zeitpunkt hatten sich über 280 Interessenten angemeldet. Zwar rechneten wir mit um die 50% No-Show, aber selbst mit über 100 Leuten würde das Muffatcafé gut gefüllt sein.

Wie es war? Sehr gut wars. Unsere Referenten war ein schöner Mix aus unterschiedlichen Themenbereichen und auch wenn es ums Scheitern ging – zu lachen gab es dennoch einiges. Selbst bei dem schwierigen Thema zum Scheitern eines Familienmodells hatte unsere Referentin Cora einige Lacher auf ihrer Seite. Denn schließlich hat Cora seit ihrer Trennung das eine oder andere Mal den Amtsschimmel wiehern hören und spricht mittlerweile fließend Verwaltungsdeutsch.

Gelernt haben wir an diesem Abend auch einiges. Dass man beruflich scheitern kann. Dass Insolvenz ein immer noch heikles Thema ist. Dass wir unseren Kindern doch mehr zutrauen können, als wir eigentlich meinen. Und dass Scheitern auch im persönlichen Rahmen stattfinden kann. Nämlich dann, wenn wir eine vermeintlich gute Idee haben, die sich dann aber als Schuss in den Ofen herausstellt. Kratzt am Ego und tut genauso weh wie Scheitern, dass auch von unserem Umfeld sichtbar wahrgenommen werden kann.

Und natürlich gibt es auch an dieser Stelle das unvermeidliche Dankeschön. Danke an diejenigen, die uns spontan noch unterstützt haben. Danke an unsere großartigen Referenten, die alle auf ihre ganz eigene Weise von ihren Fails erzählt haben. Und danke an die Mitstreiter – mit euch jederzeit gerne wieder! Wer jetzt noch nicht genug von der Failnight hat, kann sich gerne mal den Storify-Beitrag von Sabine ansehen :)

Ach ja, die Presse war auch da. In die Augsburger Allgemeine Zeitung haben wir es geschafft. Und Mucbook hat über uns berichtet. Einen Fail habe ich mir von diesem Abend somit auch mitnehmen können – mein Bierglas und ich, wir sind jetzt im Internet. Auf ewig.

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