Me-Time

„Und? Was machst du am Wochenende?“ – „Hm. Keine Ahnung. Ich lass es mal auf mich zukommen.“ So geht er. Der klassische Dialog zwischen den Arbeitskollegen und mir am Freitag.

Meine innere Stimme sagt mir mittlerweile deutlich, wann ich eine Auszeit brauche. Von dem Trubel da draußen. Das sind die Wochenenden, an denen ich locker bis nach 10 Uhr schlafen kann. Und am liebsten die ganze Zeit im Bett verbringen möchte. Nein, das hat nichts mit seelischer Erschöpfung zu tun. Eher mit Lehren, die ich aus verschiedenen Phasen meines Lebens gezogen habe – wenn ich Zeit für mich brauche, nehme ich sie mir am Wochenende.

Das sieht dann neben gnadenlosem Ausschlafen so aus, dass ich viel lese und die Dinge mache, auf die ich gerade Lust habe. An diesem Wochenende habe ich die Zeit mit der Live-DVD „Schock“ von Eisbrecher verbracht. Genau das Richtige. An einen tollen Abend im Circus Krone erinnert werden und den Spaß, den wir hatten (sehen wir mal davon ab, dass mein Knie danach rumzickte 😉 ).

Allerdings fühle ich mich, als ob etwas im Anflug ist. Der Schädel wummert leise und mir ist kalt. Deswegen wickle ich mich wieder in meine Decke, mache mir vorher das Dinkelkissen warm und drücke mir die Däumchen, dass ich morgen früh wieder besser dran bin. Schließlich bekommen wir neue Büromöbel und das will alles koordiniert und eingeräumt werden 🙂