Neu in meinem Leben: Freizeitstress

Mit Schrecken habe ich heute festgestellt, dass in genau einer Woche der 1. Advent ist. Die Tage sind nur so vorbeigeflogen und das hat einen wunderbaren Grund: ich habe Freizeitstress. Etwas, das mir vor ungefähr vier Jahren abhanden gekommen ist.

Wenn dein Leben für längere Zeit aus 12 Tagen Arbeit und 2 Tagen frei bestand, passiert es zwangsläufig, dass sich der Freundeskreis auflöst. Aus Freunden werden lockere Kontakte, die irgendwann nicht mehr tolerieren, dass Verabredungen wegen Müdigkeit abgesagt werden. Das war mein Leben bis ungefähr Anfang 2014. Es gab natürlich lohnende Ausnahmen! Geocachen mit den Schatzis gehörte definitiv dazu. Oder die Trekkie-Dinner mit den daraus entstandenen Freundschaften.
Regelmäßige Kinodates, Essengehen etc. gehörten jedoch nicht dazu.

Mittlerweile hat sich das komplett geändert. Die letzte Woche gehörte zum Beispiel zu so einer, in der ich meine Wohnung eigentlich nur zum Schlafen gesehen habe. Die Wochenenden bis zum Weihnachtsurlaub sind auch bereits prall gefüllt. Mit wundervollen Kleinigkeiten, die mich nicht stressen und auf die ich mich ungemein freue. Ich denke, ich werde mir nächste Woche mal einen Terminkalender kaufen. Einfach, weil ich Moleskin liebe und auch, damit ich später mal mit einem Schmunzeln durch diese aufregende Zeit blättern kann.

Übrigens hatte eine Freundin Anfang April gesagt, dass ich spätestens nach einem halben Jahr wegen Heimweh wieder zurück in den Pott gezogen wäre. Sie hat mal gründlich daneben gelegen – der Pott wird immer in meinem Herzen bleiben, aber mein Lebensmittelpunkt ist dann doch jetzt definitiv München geworden 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*